Kurzkonzept
Grundsätze der pädagogischen Arbeit in der katholischen Kindertagesstätte Piusstift
Die katholische Kindertagesstätte ist ein Angebot zur Unterstützung und Ergänzung
des elterlichen Erziehungsauftrages. Sie ist Bestandteil der katholischen Kirchengemeinde
"Mater dolorosa" Torgau, steht aber allen Kindern offen, deren Eltern eine im Leben nach
christlichen Werten wurzelnde Erziehungsgrundlage suchen.
Eltern, die das Angebot unserer Bildungseinrichtung annehmen, verwirklichen es in
Zusammenarbeit mit dem Träger und den Erzieherinnen der Einrichtung. Sie haben zusätzlich
die Möglichkeit im Elternrat und Förderverein tätig zu sein.
Die pädagogische Arbeit erfolgt nach dem sächsischen Bildungsplan für Kindertagesstätten
und Horte. Ziel der pädagogischen Arbeit ist die Förderung des Kindes, entsprechend seiner
Gesamtentwicklung. Dazu ist es notwendig, die Entwicklung der Kinder und das Thema ihres
Spieles zu beobachten.
Daraufhin werden Angebote und Materialien gezielt ausgewählt,
bereitgestellt bzw. durchgeführt. Diese sollen das Erwerben von Fähigkeiten, Fertigkeiten
und Kenntnissen im Bereich Motorik, Sprache, Kreativität, Naturwissenschaft und Mathematik
sowie der Erziehung zur Selbstständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit fördern. Dabei werden
Aufmerksamkeit und Konzentration der Kinder stetig gesteigert. Die Einbeziehung der Themen
der Kinder soll helfen, die Selbstbildungsprozesse des Kindes aufrechtzuerhalten und
motivierend zu nutzen.
Die Entwicklungsschritte des Kindes werden in einem Bildungsordner, der für jedes Kind
angelegt wird, dokumentiert, z. Bsp. durch Lerngeschichten.
Regelmäßige Entwicklungsgespräche ermöglichen einen Austausch der Erziehungspartner und
die kontinuierliche Entwicklung eines jeden Kindes.
Entscheidender Bezugspunkt für die Erziehung des Kindes und für die Wertung und Deutung der
Lebenswirklichkeit ist der christliche Glaube.
Die religiöse Erziehung ist ein Teil der Gesamterziehung und ebenfalls im sächsischen Bildungsplan verankert.
Sie will die religiösen Anlagen
fördern und die Liebe und das Vertrauen zu Gott und den Menschen zur Entfaltung bringen.
Die Kindereinrichtung ermöglicht es, die gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme zu üben und das Kind
in das menschliche Leben einzuführen.
So kann es soziale Kompetenzen erwerben.
Damit unser gemeinsamer Bildungs- und Erziehungsauftrag zum Wohle des Kindes gelingen kann,
ist eine Eingewöhnungszeit des Kindes an den
Kita.- Alltag und die Gruppenerzieherin im Beisein der Bezugsperson unbedingt notwendig.
Diese Zeit ist für alle Beteiligten, also Eltern - Kind - Erzieherinnen, wichtig zum Kennenlernen, zum Vertrauensaufbau,
zur Schaffung von Sicherheit und Wohlgefühl.
Mögen eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit eine erfolgreiche Grundlage sein, um alle
Bemühungen dem Leben des Kindes in der Gegenwart und Zukunft zum Guten zu gereichen.
März 2010
Unsere Betriebserlaubnis und Kapazität
Vom Amt für Familie und Soziales wurde die Erlaubnis für den Betrieb unserer Einrichtung
gemäß § 45 Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch(VIII) erteilt.
Die Gültigkeit beruht auf dem aktuellen Stand vom 04.05.2006.
Folgender Personenkreis kann aufgenommen werden:
- Betreuungsalter: ab 2 Jahre bis zur Vollendung der 4. Klasse (Grundschule)
- Gesamtkapazität: 90, davon 12 Plätze für Krippenkinder und 26 Plätze für Hortkinder möglich
- Anzahl der Gruppen: 5
- Personelle Ausstattung: 7 Mitarbeiterinnen im pädagogischen Bereich, 1 FSJ-Kraft, 2 Raumpflegerinnen, 1 Hausmeister
Das Erzieherinnen-Team
Alle Mitarbeiterinnen im pädagogischen Bereich sind staatlich anerkannte Erzieherinnen.
Die absolvierten Zusatzqualifikationen der Leiterin wurden im Sinne von § 2 Abs. 3 SächsQualiVO
anerkannt, einschließlich dazu die nachweislich, ergänzenden Fortbildungen zum Themenkomplex
Qualitätsentwicklung/Qualitätsmanagement. Des Weiteren kann eine Mitarbeiterin das Montessori-Diplom
und eine heilpädagogische Zusatzqualifizierung nachweisen, sowie die Anerkennung der staatlich anerkannten
Fachkraft für soziale Arbeit.
Alle Mitarbeiterinnen haben 2007/2008 an einem Bildungscurriculum für Erzieherinnen,
zum neuen sächsichen Bildungsplan, der 2006 in Kraft gesetzt wurde, teilgenommen.
Das Curriculum haben alle Erzieherinnen mit einem abschließenden Kolloquium erfolgreich
bestanden. Das gesamte Team ist bestrebt, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen.
Hintere Reihe von l.n.r.:
Ute Wagner, Cornelia Barthel, Cornelia Schubert, Monika Säuberlich
Vordere Reihe von l.n.r.:
Gabriele Schmidt, Andrea Lippmann, Silva Hentschel
Bitte nutzen Sie doch gleich die Möglichkeit bei unserem
Förderverein
vorbeizuschaun.
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